Das Website-Design auf die Probe stellen

„WebsiteBei einem Website-Design gilt: Die Qualität misst sich daran, ob die Inhalte optimal präsentiert werden. Was nützt einem das schönste Design, wenn die für die Website vorgesehenen Texte, Bilder und Videos damit nicht entsprechend präsentiert werden können. Bei der Konzeption einer Website müssen die geplanten Inhalte von Anfang an mitgedacht werden. Deshalb ist es so wichtig, dass Konzeptioner, Designer und Content Manager möglichst früh und eng zusammenarbeiten.

Was ist entscheidend für den Erfolg einer Website?

Ein Designer würde auf diese Frage antworten: „Das Design“. Denn spannende Texte, Bilder oder Videos haben keine Chance, wenn sie schlecht präsentiert sind. Ein Redakteur oder Content Manager würde dem allerdings entgegenhalten, dass eine Website letztlich nur mit ihren Inhalten überzeugen kann. Schließlich schaut sich niemand eine Seite nur aufgrund des gelungenen Designs an, wenn die Story langweilig ist. Wir sagen: Beide haben recht. Das Design einer Seite ist immer nur so gut wie ihre Inhalte und andersherum. Entscheidend ist deshalb, dass Design und Content perfekt aufeinander abgestimmt sind. Nur so kann ein Unternehmen mit seiner Website die Botschaften optimal der Zielgruppe vermitteln.

Oft gemacht: Umsetzung Eins, Zwei, Drei.

Was schlüssig klingt, wird in der Praxis manchmal vernachlässigt. Hier sieht der Weg zur eigenen Website häufig so aus:

  • Design
  • Programmierung
  • Content Management

Zunächst wird ein Designer, ein Mitarbeiter oder ein externer Dienstleister, mit der Erstellung eines Designs für die Website beauftragt. Anschließend folgt die Programmierungs-Phase. Die Seite wird auf Basis des zuvor entwickelten Designs erstellt. Jetzt erst kommt der Content Manager ins Spiel. Über das Backend befüllt er die Seite mit den vorhandenen Inhalten.

Schön aussehen reicht nicht: Von Anfang an sollte man auch an die Inhalte denken

Die Seite ist fertig programmiert und soll in Kürze online gehen. Doch der Backend Redakteur stellt fest, dass das Design nicht wirklich zu den Inhalten passt. Es fehlen in der Struktur der Seiten wichtige Formate, Elemente und Contentboxen. Das Design sieht nur kurze Headlines vor. Die Überschriften der vorhandenen Texte sind aber überwiegend mehrzeilig. Als Textfarbe wurde „weiß“ festgelegt. Die zur Verfügung stehenden Bilder für den Hintergrund sind aber so hell, dass man den Text nicht mehr lesen kann. Die Seite ist minimalistisch konzipiert und lebt von aussagekräftigen Bildern. Diese gibt es aber überhaupt nicht. Das ist nur eine kleine Auswahl von Problemen, die an dieser Stelle auftreten können.

Zusammenarbeit: Qualität bedeutet alle Bedürfnisse werden bedacht

Worst Case: Die neue Website ist fertig und es muss schon nachjustiert werden. Das Design muss noch einmal verändert und die Seite zu Teilen neu programmiert werden. Wenn wir von bleech als Webentwickler zu einem Projekt hinzugeholt werden, ist es häufig schon zu spät. Die Konzept-Phase ist beendet. Das Website-Design ist freigegeben.
Selbstverständlich versuchen wir zu helfen. Wir schlagen Lösungsansätze vor und ändern notfalls in der Programmierungsphase noch einzelne Elemente im Design, damit es den Anforderungen entspricht. Aber das ist immer mit einem hohen Abstimmungsaufwand verbunden. Diese zusätzlichen Arbeitsschritte sind für jeden Launch zeit- und kostenintensiv.
Deshalb ist es ratsam, die Content Manager bereits zur Erstellung des Briefings mit ins Boot zu holen. Denn nur sie können sagen welche Art von Inhalten vorhanden sind. Weiter in der Entwicklung des Designs können auch nur sie entscheiden, ob bestimmte Designideen auch ihren Inhalten, Formaten und Anwendungsfällen gerecht werden.

Eine kleine Anpassung im Arbeitsablauf reicht aus, um das Problem zu lösen. Der Weg zur eigenen Website sollte so aussehen:

  • Briefing durch alle Stakeholder
  • Design
  • Proof of Concept
  • Programmierung
  • Content Management

Proof of Concept: Das Design am besten frühzeitig auf die Probe stellen

Der Content Manager ist für die Präsentation des Designs sehr wichtig. Er erfährt auf diese Weise aus erster Hand, was sich der Designer bei der Konzeption der Seite gedacht hat und er kann gleichzeitig prüfen, ob das Design zu den vorhandenen Inhalten passt. Zu diesem Zeitpunkt wird am besten echter Content in verschiedenen Varianten zur Verfügung gestellt: kurze Headline, lange Headline, helles Bild, dunkles Bild. So wird noch in der Design-Phase getestet und das Design-Konzept kann entsprechend angepasst werden.
Ein solcher Arbeitsablauf spart nicht nur Zeit und Geld, er führt auch zu einem deutlich besseren Ergebnis: Das fertige Website-Design passt perfekt zu den Inhalten und diese werden so präsentiert, dass vor allem der Besucher der Seite am Ende lange verweilt, da Informationen optimal präsentiert sind.

Einfach rechtzeitig nachfragen.

Es kann hilfreich sein, sich die Herausforderungen der anderen Disziplin bewusst zu machen.

Mit diesen Fragen sollte der Designer auf den Content Manager zugehen:

  • Welche Texte sollen auf der Seite veröffentlicht werden?
  • Wird es Introtexte geben?
  • Wie lang sind die Überschriften?
  • Machen Zwischenüberschriften Sinn?
  • Welche Bilder sind vorhanden?
  • Müssen die Fotos mit einer Bildunterschrift versehen werden?
  • Bietet sich das vorhandene Bildmaterial dazu an, Fotogalerien anzulegen?
  • Sollen noch andere Inhaltselemente wie Video und Audio-Dateien oder PDFs auf der Seite veröffentlicht werden?
  • Sind Verlinkungen auf andere Internetseiten notwendig?
  • Sollen Dokumente zum Download angeboten werden?

Diese Punkte sollte der Content Manager frühzeitig klären:

  • Welchem Zweck dient die Website (Eigenpräsentation, Information etc.)?
  • Welche Zielgruppe soll mit der Website erreicht werden?
  • Wie soll die Seitenstruktur aufgebaut sein?
  • Wie navigiert der Nutzer auf der Seite?
  • Welche Inhalte gibt es für die einzelnen Seiten?
  • Wie ist das Verhältnis von Text und Bild?
  • Wie können wir neue Content-Ideen in das Design einfließen lassen?
  • Wie können komplexe Inhalte wie beispielsweise Tabellen umgesetzt werden?
  • Was müssen wir für die mobile Version der Website beachten?

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