Um weit zu kommen, benutze ein maßgeschneidertes WordPress Theme

Maria Preußmann
Erstellt von Maria Preußmann Project Manager

5 Minuten

Dank der Open-Source-Natur von WordPress kannst du für dein Unternehmen das Erscheinungsbild der Webseite aus einer Reihe hochwertiger Preset-Themes wählen. Wenn es allerdings darum geht, eine Unternehmenswebsite zu erweitern, können diese scheinbar einfach zu handhabenden Themes schnell zu jeder Menge Kopfzerbrechen führen.

Es gibt einen Grund dafür, warum WordPress die beliebteste Plattform für das Hosting von Geschäfts- und Unternehmenswebseiten jeder Größe ist. Denn dank der Open-Source-Natur von WordPress kannst du für dein Unternehmen das Erscheinungsbild der Webseite aus einer Reihe hochwertiger Preset-Themes wählen. Mit diesen Themes können Webseiten mit voreingestelltem Design, Plugins und einer kohärenten Inhaltsstruktur entworfen werden. Die Preset-Themes eignen sich hervorragend für kleine Unternehmen oder Single-Purpose-Webseiten, bei denen Wachstum keine große Rolle spielt. Wenn es allerdings darum geht, eine Unternehmenswebsite zu erweitern, können diese scheinbar einfach zu handhabenden Themes schnell zu jeder Menge Kopfzerbrechen führen.

Große Webseite – Eine Herausforderung für konsistentes Design

Wenn dein Unternehmen wächst, wirst du wahrscheinlich auch deine Webseite mit ausbauen wollen. Wenn es sich um ein B2B-Unternehmen handelt, möchtest du vielleicht den Lead-generierenden Teil deiner Online-Präsenz ausbauen. Vielleicht musst du auch neue Unterseiten zu deinem WordPress-Theme hinzufügen oder sogar neue Administratoren in die Verwaltung deiner neuen Webseite mit einbeziehen – und das alles vielleicht sogar schneller als du denkst.

Mit jeder zusätzlichen Funktionalität und Unterseite wird die Verwaltung eines vorgefertigten WordPress-Themes schwieriger.

Mit jeder zusätzlichen Funktionalität, Unterseite oder jedem weiteren Website-Manager wird die Verwaltung eines vorgefertigten WordPress-Themes schwieriger, und die Aufrechterhaltung eines einheitlichen Designs zu einer großen Herausforderung. Preset-Themes bieten zwar maximale Flexibilität bei Design und Funktion – das bedeutet aber auch, dass jede neue Unterseite mit viel Liebe zum Detail entworfen werden muss. Nehmen wir an, du hast mehrere Mitarbeiter, die an deiner neuen Webseite arbeiten. In dem Fall kann sie sich in gleichzeitig verschiedene Richtungen entwickeln – und führt zu jeder Menge Inkonsistenz und letztlich doppelter Arbeit für alle Beteiligten. Anders gesagt: Alles wird plötzlich schwieriger. Und wenn man sich schließlich dazu entscheidet, alles rückgängig zu machen, wird dabei auch das voreingestellte Theme angefasst und am Ende wird es sehr, sehr unübersichtlich.

Die Probleme, mit Preset-Themes beginnen immer dann, wenn sich die Funktionalität deiner Website ändert. Und diese Probleme sind nicht nur reine Design-Probleme: WordPress bietet ein hervorragendes CMS-System. Und deswegen wird es oft genutzt, um aktive Content-Marketing-Kampagnen durchzuführen. Verglichen mit teurem und kostenpflichtigem Performance-Marketing bekommt man so eine relativ günstige und skalierbare Möglichkeit, ein relevantes Publikum zu erreichen.

Und genau beim Content-Management kann die Flexibilität eines vorgefertigten WordPress-Themes Kopfzerbrechen bereiten. Schnell verbringt man unglaublich viel Zeit damit, neue Inhalte einzufügen und Multimedia-Elemente so zu formatieren und zu sortieren, dass sie auf die Seite passen. Das passiert hauptsächlich dann, wenn Seitenbesucher lieber Videoinhalte abspielen, als geschriebene Artikel zu lesen. Außerdem muss bei jedem neuen Blog, der veröffentlicht wird, darauf geachtet werden, dass alles auch auf mobilen Geräten funktioniert. Und du musst ein modernen Webmaster sein, um den Inhalt des voreingestellten WordPress Themes überhaupt verwalten zu können.

Die zwei S der Preset-Themes – SEO und Sicherheit

Content auf deiner Webseite ist nicht nur dazu da, schön auszusehen. Höchstwahrscheinlich erstellst du die Inhalte, um einen echten Mehrwert zu schaffen. Und um von Googles Suchalgorithmus als relevant erkannt und als Lösung für die Suchanfragen deiner Zielgruppe vorgeschlagen zu werden. Die Sache ist aber: Google bleibt bei der Beurteilung deiner Webseite nicht einfach nur an den Wörtern kleben. Dem Suchmaschinengiganten zufolge ist das gesamte Website-Erlebnis und vor allem die PageSpeed relevant. Du, beziehungsweise dein Marketing, werdet schnell feststellen, dass es mit vorgefertigten WordPress-Themes schwierig ist, gute PageSpeed-Werte zu erzielen. Diese Themes müssen viele Skripte, Stile und Funktionen enthalten, um für universelle Anforderungen flexibel zu bleiben. Mit jedem Plugin werden zusätzliche Skripte und Stile auf der Webseite installiert, und das verlangsamt sie noch mehr.

Und selbst, wenn die Leistung deiner Webseite und die SEO-Rankings für dich nicht von Bedeutung sind – die Sicherheit deiner Seite solltest du trotzdem bedenken. WordPress ist nicht nur das beliebteste CMS der Welt, sondern auch das am häufigsten angegriffene. Die Hackability des Systems ist nicht unbedingt ein Hinweis auf Probleme mit WordPress selbst. Einer der Hauptgründe für Sicherheitsverletzungen auf WordPress-Websites sind vielmehr veraltete WordPress-Versionen und Sicherheits-Plugins. Und letzteres kann bei der Verwendung eines voreingestellten WordPress-Themes leicht übersehen werden. Ältere Themes haben dank veraltetem Code eine anfällige Lücke, die Hacker als Hintertür nutzen können, um in deine Datenbank einzudringen und Schaden anzurichten.

Custom-Themes und wo man sie findet

Und was sagt uns das alles nun? Vorgefertigte WordPress-Themes können für einen Sprint großartig sein – für einen Marathon solltest du aber lieber auf eine einzigartige Lösung setzen. Es kann für dein Unternehmen von Vorteil sein, ein maßgeschneidertes Theme zu haben, das perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist und nur die Funktionen bietet, die du auch brauchst. Am besten mit voreingestellten Designrichtlinien, die es dir ermöglichen, das Theme problemlos zu erweitern. Diese Lösung kann dir viel Zeit und Kopfzerbrechen ersparen. Und die Website ist optisch immer so, wie du sie haben möchtest.

Vorgefertigte WordPress-Themes können für einen Sprint großartig sein – für einen Marathon solltest du aber lieber auf eine maßgeschneiderte Lösung setzen.

Wenn du dich für ein individuelles WordPress-Theme entscheidest, hast du einige Möglichkeiten. Viele Page Builder versprechen eine einfache Bedienung. Einer der beliebtesten ist Elementor, mit dem du flexibel neue Komponenten erstellen kannst und über eine breite Palette an Funktionen verfügst. Auch wenn du damit etwas Individuelles erstellen kannst, musst du dich hier ordentlich reinfuchsen. Nur so stellst du sicher, dass alle Parameter richtig eingestellt sind.

Als Alternative gibt es Gutenberg, einen neuen Page-Builder, der in WordPress 5.0+ enthalten ist. Dieser Website-Builder ermöglicht die komponentenbasierte Entwicklung im WordPress-Backend. Viele WordPress-Nutzer verwenden ihn standardmäßig, da das Open-Source-Ökosystem versucht, mit Konkurrenzprodukten wie Elementor gleichzuziehen. Gutenberg kann eine gute Lösung sein – vorausgesetzt, du customized es gut. Andernfalls kann es ein ziemlicher Aufwand sein, benutzerdefinierte Komponenten für deine Webseite zu erstellen.

Wir bei Bleech verstehen, dass sich unsere Partner darauf konzentrieren möchten, ihre Webseite zum Nutzen ihres Unternehmens einzusetzen. Ständige Wartung und Weiterentwicklung steht da nicht unbedingt auf der Prioritätenliste. Deswegen haben wir Flynt entwickelt, unseren Custom-Website-Builder. Flynt ist eine Best-Practice-Sammlung von allem, was wir als Agentur in über einem Jahrzehnt WordPress-Website-Entwicklung gesammelt haben. Mit Flynt können wir für unsere Partner individuelle WordPress-Themes erstellen, die eine hohe Seitengeschwindigkeit, ein konsistentes Design und eine hohe Sicherheit gewährleisten. Dafür haben wir eine ständig aktualisierte Plugin-Whitelist, auf denen sich nur Plugins befinden, die wir für sicher halten. Wenn du Flynt verwendest, bleibst du im WordPress-Ökosystem und kannst nach wie vor von WordPress-Tools profitieren.

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