So wird’s entspannt.
Website-Launch in 8 Schritten.

WordPress Website-Launch Relaunch Guide

Eine Website von Grund auf neu aufzusetzen macht Arbeit. Aber wie jedes Projekt lässt sich der Website-Launch Schritt für Schritt organisieren, wenn man von Anfang an die richtigen Prioritäten setzt und Arbeitsberge ebenso wie Entscheidungsstau verhindert. Dieser Guide erklärt in acht Schritten, wie der Website-Relaunch am besten gelingen kann.

Die drei goldenen Regeln für ein stressfreies Website-Projekt:

  1. Nimm Dir Zeit für das Projekt – jede Woche.
  2. Arbeite mit echten Inhalten. Zum Testen und zur Redaktion der Website. Beides kann nach der Entwicklung und Übergabe der ersten Komponenten sofort beginnen.
  3. Gib sofort Feedback, wenn du etwas nicht verstehst oder wenn etwas anders ist, als du es dir vorgestellt hast.

Eine neue Website kann man nicht einfach nebenbei launchen. Und, wir wissen wovon wir reden, denn wir machen das täglich. Aber nicht nur die Entwickler, sondern auch die Designer und die verantwortlichen Auftraggeber arbeiten hart, um eine neue Website entstehen zu lassen. Dabei liegen schon mal die Nerven blank – erst recht, wenn das Launch-Datum in Sicht ist. Das muss nicht sein. Deshalb gestalten wir den Prozess der Umsetzung so, dass jeder weiß, was er oder sie zu tun hat. Ohne klares Zeitmanagement, verbindliche Abstimmungen und transparente Aufgabenstellungen geht es nicht. Dieser Leitfaden wurde entwickelt, um Schritt für Schritt und ohne Sorgen zum geplanten Launch-Termin zu kommen.

1. Ein gründliches Briefing

Die Arbeit an einer neuen Website beginnt mit dem Konzept und dem Design. Diese Phase benötigt bereits konsequente Entscheidungen, Aufmerksamkeit und Zeit. Und auch die darauf folgende technische Umsetzungsphase der Website ist für alle eine intensive Arbeitsphase. Wenn die Programmierer ins Projekt geholt werden, dann ist bereits viel passiert. Jetzt brauchen sie zuerst alle Informationen, die schon erarbeitet wurden. Einfach gesagt: das Ziel der Website sowie das detaillierte Designkonzept. Oft sind im Design bereits Funktionen und Features mitgedacht, die die Website bieten soll.

Das gehört alles in ein Briefing, damit die Arbeit beginnen kann:

  • Warum soll es eine neue Website geben?
  • Welche Geschäftsziele des Unternehmens werden mit ihr unterstützt?
  • Was soll sie alles leisten?
  • Wie sieht das Design aus?
  • Welche Feature und Funktionen werden gebraucht?

2. Verantwortlichkeiten im Projekt-Team festlegen

Die konkrete Zusammenarbeit an der Website beginnt mit dem Kick-off-Meeting. Hier trifft sich das Projektteam und es wird festgelegt, wer von den Projektbeteiligten jeweils den Hut auf hat, wer Ansprechpartner und Entscheider ist. Für das Development-Team ist das der Technical Lead oder Technische Projektmanager, auf Agenturseite in der Regel der Konzepter, UX Designer oder Art Director und auf Unternehmensseite ein Product Owner. Diese Person kann aus dem Marketing, der Online-Redaktion oder dem Content-Management kommen.

Der Product Owner sollte die folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten können:

  • Ist sie oder er gut erreichbar?
  • Kann sie oder er verbindliche Entscheidungen treffen und Freigaben erteilen?
  • Hat sie oder er die Zeit, regelmäßig entwickelte Komponenten aus den Sprints zu testen und Feedback zu geben?

3. Das technische Konzept abstimmen

Beim Kick-off-Meeting sitzt das gesamte Entwickler-Team, gründlich vorbereitet mit einer Frageliste zum Webdesign und zur Funktionalität der Seite, das erste Mal dem Konzept- und Design-Team gegenüber. Sie wollen verstehen, welche Interaktion genau hinter jedem Designelement liegt. Zusätzlich haben sie oft weitere Vorschläge mitgebracht, die die Website optimieren können. Im nächsten Schritt besprechen alle die Komponenten der Website im Detail und legen fest, in welchen Sprints diese programmiert und zum Testen bereitgestellt werden. Im Ergebnis bekommt der Product Owner via monday.com eine komplette Liste aller Komponenten und ihrer technischen Beschreibung. monday.com ist ein sehr intuitives Projekttool, das als Ticketingsystem genutzt wird.

Die Liste ist die Arbeitsgrundlage für das Projekt:

  • Welche Komponenten braucht die Website?
  • Wie soll jede Komponente funktionieren?
  • Was kann ein User mit der Komponente machen?
  • Wie will der Content-Manager die Komponente im Backend pflegen?

4. Echte Inhalte für den Website-Launch

Während die Programmierung läuft, ist es wichtig, dass beim Product Owner schon alle Inhalte für die neue Website gesammelt und produziert werden. Um solide die Seite und das Backend testen zu können, werden diese echten Inhaltselemente statt Blindtext und Platzhaltern gebraucht. Der Fahrplan für die Komponenten-Entwicklung wird also zugleich zum Fahrplan für die Content-Produktion und Redaktion.

Es gilt zu definieren:

  • Welche Inhalte werden in der Komponente gebraucht?
  • Wo bekommen wir das Material her?
  • Welche Headlines und Texte benötigen wir?
  • Welche Bilder setzen wir wirklich ein?
  • Wie soll der „Call to action“ am Ende lauten: „Hier klicken“, „Mehr erfahren“ oder doch ganz anders?

Hier eine Hilfestellung: Creating a Content Briefing in 3 Steps (EN)

5. Die Backend-Übergabe und das CMS-Training

Die Programmierung darf keine Blackbox sein, die eines Tages die fertige Website ausspuckt. Damit das Testing und Finetuning schnell beginnen kann, müssen die Schulung und Übergabe des Content Management System (CMS) WordPress frühzeitig stattfinden.

Denn nur, wer echte Inhalte im Backend einsetzt, merkt schnell, wann ein Design in der Praxis an seine Grenzen stößt. Berühmte Probleme sind etwa: Headlines, die im Layout nur eine Zeile einnehmen, in der Praxis aber über zwei oder drei Zeilen laufen. Oder: Symbole wie Pfeile im Slider, die im Layout toll aussehen, aber auf den echten Bildern fast verschwinden, weil der Kontrast fehlt.

Nach dem Training wissen die Redakteure:

  • Wie kann ich einzelne Komponenten für die zukünftige Praxis testen?
  • Wie befülle ich die Website?
  • Was kann ich alles selbstständig im Backend einstellen?

6. Komponenten testen, Inhalte pflegen, Feedback geben

Nach jedem Sprint bekommt der Project Owner ein Status-Update mit einer Liste von Komponenten, die live mit echten Inhalten getestet werden können. Jetzt sind Content-Manager und/oder Online-Redakteure gefragt, die Komponenten im Backend einzusetzen und zu editieren. Der Product Owner sammelt das Feedback, gleicht es mit den definierten Anforderungen aus dem technischen Konzept ab und gibt es an die Entwickler weiter. Wenn alles funktioniert und gefällt, freut sich jeder Entwickler über ein einfaches „Okay“ zur Freigabe.

Die entscheidenden Fragen, die zu jeder Komponente beantwortet werden müssen, lauten:

  • Entspricht die Funktionsweise dem was definiert wurde?
  • Kann ich im Backend alles editieren was nötig ist?
  • Ist das Design richtig umgesetzt?
  • Was soll noch optimiert werden?

7. Finale: die Launch-Woche

Nachdem sämtliche Komponenten entwickelt und getestet wurden, befindet sich das Projektteam in der Launch-Woche. Jetzt steht die Website erstmals vollständig mit allen optimierten Komponenten und Inhalten fertig da. Das gesamte Projekt wird von den Beteiligten noch einmal bis ins kleinste Detail, im Frontend und Backend intensiv getestet. Neue Features werden in diesem Stadium nicht mehr entwickelt. Ein letztes Finetuning kann aber vorgenommen werden. Dann ist die neue Website bereit für den Launch.

Die wichtigsten Fragen sind nun:

  • Funktioniert alles reibungslos?
  • Läuft auch alles stabil?
  • Wann gehen wir online?

8. Projekt-Abnahme

In der zweiten Woche nach dem Launch wird gemeinsam mit dem Product Owner das Abnahmeprotokoll erstellt. Das Team sammelt letzte Anmerkungen zu den Komponenten und Feedback zum Projekt. Falls noch Wünsche zur Optimierung offen sind, wird ein letzter Termin für den Feinschliff verabredet. Das Protokoll wird von allen abgesegnet.

Im Ergebnis ist allen klar:

  • Welche Details brauchen noch ein Finetuning?
  • Wie hat die Zusammenarbeit funktioniert?
  • Wie geht es weiter?

+ Support und weitere Entwicklung

Natürlich geht die Arbeit an der Website weiter. Das Credo lautet: „Eine Website ist nie fertig, es sei denn, sie geht offline.“

Für danach bieten wir regelmäßigen Service und Support in Sachen Sicherheit und Updates der Website an. Mit der Zeit können auch neue Ideen entstehen: Soll die Website weitere Funktionen erhalten, ausgebaut oder für eine Kampagne eine Variante eingerichtet werden? Für diese Aufgaben sind wir gern weiter Mitdenker, Ideenberater und Umsetzungspartner.

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